Fachkongress Impuls

“DGNB Impuls – Aufbruch der Ideen” findet am 18.06.2013 in Stuttgart (ICS, Messe) statt. Veranstalter des eintägigen Fachkongresses ist die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Das Programm bietet Vorträge, Seminare und Workshops zum Thema des nachhaltigen Bauens.

Eine Besonderheit ist, dass Studierende der Architektur und Ingenieurwissenschaften sich mit eigenen Projekten als Impulsgeber bewerben können. Die beste Arbeit ist mit 2000 € dotiert und wird im Plenum vor den Experten der Branche präsentiert. Der Call for Projects läuft noch bis zum 26.04.2013:
Call for Projects für Studierende

Am Ende des Kongresstages lädt die Consense Lounge dazu ein, sich in entspannter Atmosphäre über die gewonnen Erkenntnisse des Tages zu unterhalten und neue Kontakte zu knüpfen.
Ab Ende April 2013 beginnen die Anmeldungen zur DGNB Impuls und zur Consense Lounge:
Anmeldung DGNB Impuls

 

Modellvorhaben Effizienzhaus Plus

Auf der Suche nach Leuchtturmprojekten unterstützte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) Bauherren beim Bau eines Plusenergie-Hauses (“Effizienzhaus Plus Standard”) im Rahmen eines Förderprogramms.

Die Gebäude sollen deutlich mehr Energie produzieren als verbrauchen, das heißt die produzierte Energie deckt den Bedarf für Heizung, Warmwasser, Beleuchtung und Haushaltsstrom und versorgt darüber hinaus externe Nutzer wie benachbarte Häuser oder Elektrofahrzeuge.

Mittlerweile sind die ersten Modellvorhaben fertig gestellt und werden durch das Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) technisch-wissenschaftlich begleitet.

Informationen zu den Effizienzhäusern und deren Begleitforschung hält das BMVBS auf seiner Internetseite bereit:
fertig gestellte Modellhäuser

geplante Modellhäuser
wissenschaftliche Begleitforschung

 

Online-Umfrage Baufirmen

Das Institut B2E3 untersucht im Rahmen einer Grundlagenstudie zu künftigen Folgenutzungen auf dem Gelände des Bergwerks Saar die Verwendung und Förderung erneuerbarer Energien und Energieeffizienz für den Baubereich.

 

Diese Online-Umfrage soll ausloten, inwieweit saarländische Baufirmen neue Wege einschlagen möchten bzw. sich Unterstützung beim Erfüllen der geänderten  Anforderungen vorstellen können.

Die Umfrage-Aktion endete am 31.03.2013. Herzlichen Dank an alle Baufirmen, Handwerker, Architekten, Ingenieure und Fachplaner, die sich die Zeit für die Umfrage genommen haben! Wir werden die Antworten nun auswerten und die Ergebnisse anschließend zusammenfassend veröffentlichen.

 

Preisträger Förderpreis

Der zum Wintersemester 2012/13 ausgelobte Förderpreis energie- und materialeffiziente Architektur wurde Anfang Dezember entschieden! Teilnehmen konnten Studierende der Schule für Architektur Saar | Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen ab dem 4. Sem. Bachelor, sowie 1. Sem. Master mit ihren bereits abgeschlossenen Studienprojekten oder Abschlussarbeiten.

Prämiert wurden dabei energie-, material-, und ressourceneffiziente Bauweisen sowie besondere, innovative Konzepte und Konstruktionen.

Preise
Die Preisgelder von insgesamt 2.000 € teilen sich auf zwei verschiedene Förderpreise auf:

Preisträger
Die eingereichten Arbeiten überzeugen in ihrer Qualität und fast alle zeigen ausführliche Gedanken zu der vorgegebenen Fragestellung. Im Ablauf des 4-stufigen Verfahrens haben sich sechs Preisträger herauskristallisiert:

Energie- und materialeffiziente Projekte

1. Rang:
Dustin Alt und Maximilian Klein
Klimatische Sanierung Mehrgeschosswohnungsbaus
Preisgeld: 500 €

 

2. Rang:
Stephanie Doll
Zentrum für intelligentes Bauen
Preisgeld: 300 €

 

3. Rang:
Adelina Nikolova und Duha Samir
Ferienhaus in Lissabon
Preisgeld: 200 €

 

Energieeffizienz und Holzbau

2. Rang:
Tobias Diener und Dennis Thoma
Schwesternhaus
Preisgeld: 400 €

 

2. Rang:
Tobias Kniejski und Manuel Schneider
Neue Mitte Folsterhöhe_ Gemeinschaftshaus
Preisgeld: 400 €

 

3. Rang:
Julia Stolze und Duha Samir
SolarRoof: Photovoltaik_Überdachung
Preisgeld: 200 €

 

Bewertung
Bewertet wurden die dargestellten Überlegungen zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Diese waren je nach Studienarbeit ganz unterschiedlich und betreffen zum einen das architektonische Konzept hinsichtlich Ausrichtung, Zonierung und Gebäudevolumen, zum anderen technische Aspekte wie schlüssige Energiekonzepte, aber auch passive Überlegungen mit dem Ziel, mit möglichst wenig Technik auszukommen. Außerdem wurden die Materialreduzierung bei den Konstruktionen, die Minimierung auf wenige unterschiedliche Materialien sowie die Verwendung regionaler Materialien begutachtet.

Wir gratulieren den Preisträgern recht herzlich und wünschen uns, dass dieser Förderpreis den Preisträgern und Teilnehmenden als Motivation dient, sich auch bei zukünftigen Entwürfen und Projekten Gedanken zu nachhaltigen und umweltschonenden Konzepten zu machen.

Hier geht’s zur Auslobung >>

 

Reduce, Reuse, Recycle

Die fetten Jahre sind vorbei – auch in der Architektur. Wir müssen nun damit auskommen, was an Energie, Fläche und Material vorhanden ist. Zumindest sind wir das den nachfolgenden Generationen schuldig. Besagt schließlich die Nachhaltigkeit, dass die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt werden, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu beeinträchtigen.

Damit beschäftigte sich ein Wahlpflicht-Fachtechnik-Seminar der Schule für Architektur Saar an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Das Angebot richtete sich an Masterstudierende des 1. und 3. Semesters.

Das Seminar zeigte, dass dies insbesondere für die Architekturqualität auch eine große Chance ist. Mithilfe der Schlagworte – Reduce, Reuse, Recycle – wurden Konzepte zur intelligenten Ressourcenschonung vermittelt wie z.B. Minihäuser, die alles zum Leben Notwendige bieten; Umnutzungen, die alte Gebäudestrukturen wiederverwenden oder das Cradle-to-Cradle-Prinzip, bei dem gar kein Müll mehr entsteht.

Weitere Informationen gibt die Dozentin
Kim Ahrend, Dipl.-Ing. Architektin
Telefon: 0681 5867-603
E-Mail: kim.ahrend@htw-saarland.de
Internet SAS: www.htw-saarland.de/aub/Studium/schule-fuer-architektur-saar

 

Förderpreis 2012

für energie- und materialeffiziente Architektur

Studierende der Schule für Architektur Saar | Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen können ihre Studienprojekte in einem, vom   Institut für effiziente Bauwerke   B2E3 begleiteten Förderpreis zum Thema
„Energie- und materialeffiziente Studienprojekte“ prämieren lassen.

Mit Einzelpreisen von zusammen 2.000 €  fördert dieses Programm innovative Konzepte, material- und energieeffiziente Entwürfe und Bauweisen, den Einsatz erneuerbarer Energien und Baustoffe als eine der wesentlichen Zukunftsaufgaben von Architekten und Bauingenieuren.

Bewerbungs- und Einsendeschluss ist der 7. Nov. 2012

Teilnehmen können Studierende ab dem 4. Sem. Bachelor, sowie 1. Sem. Master mit ihren bereits abgeschlossenen Studienprojekten oder Abschlussarbeiten.

Stifter der Preisgelder sind die StudienstiftungSaar und die Dillinger Firma Holz&Dach.  Weitere Details zur Auslobung des Wintersemesters 2012/13, den Preisen und Vergabeverfahren finden Sie hier :

Auslobungstext                        Leistungskatalog                      Vorlage für Bewerber

 

 

Stipendiumspreis

für Ressourceneffizientes Bauen

Energie- und materialsparende Bauweisen erfahren einen immer höheren Stellenwert,
der durch knapper werdende Ressourcen und steigende Energiepreise angetrieben ist.
Die StudienstiftungSaar lobt dafür ein Stipendium für Studierende an der HTW des Saarlandes, Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen, Schule für Architektur aus.

Bewerben können sich Studierende mit ihrer Bachelorarbeit ab Sommersemester 2011, die einen besonderen Beitrag zu „Ressourceneffizientem Bauen“ liefert.
Gefördert werden kann auch eine an die Bachelorarbeit anschließende Zusatzleistung, die an die eigentliche Bachelorarbeit anknüpft und das Thema zum Ziel hat. Das Stipendium soll Anreiz schaffen, ein Masterstudium an der Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen, Schule für Architektur aufzunehmen.

Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2012.
Weitere Details zur Auslobung, Preisen und Vergabeverfahren finden Sie hier :

Ausschreibungstext

 

 

Effizienzhaus Plus im Altbau

Der offene interdisziplinäre Planungswettbewerb für Hochschulen in Zusammenarbeit mit Planungsbüros ist entschieden:
Es gibt zwei Gewinner und drei Anerkennungen. Insgesamt haben 14 Teams teilgenommen.
Auslober waren das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und die NUWOG Wohnungsgesellschaft der Stadt Neu-Ulm.

Die Wettbewerbsaufgabe sah vor, dass vier Altbauten in Neu-Ulm auf “Plusenergiestandard” saniert werden. Die Fertigstellung ist für 2013 geplant. Anschließend treten die vier sanierten Häuser im Rahmen eines zweijährigen Monitorings in den Wettbewerb.

Noch bis zum 25.09.2012 können die Wettbewerbsergebnisse in einer Ausstellung in Berlin besichtigt werden.
Weitere Informationen zum Wettbewerb, den Gewinnern und der Ausstellung

Das Symposium „Modellprojekte im Bestand“ diskutiert die Wettbewerbsergebnisse. Es findet am 27.09.2012 in Neu-Ulm im Rahmen der Symposienreihe „Die Zukunft des Bauens“ von DETAIL research und der Forschungsinitiative Zukunft Bau statt.
Weitere Informationen und Anmeldung

 

Befragung Baufirmen

Das Institut B2E3 für effiziente Bauwerke erstellt momentan Studien zu Folgenutzungen des Geländes des Bergwerks Saar in Ensdorf. Neben den Anregungen der Bürger sollen auch die Bedürfnisse der hier ansässigen Baufirmen ermittelt werden.

Eine Befragung soll ausloten, inwieweit die Firmen sich den immer komplexer werdenden Anforderungen an das Bauen stellen. Unterstützt werden wir dabei vom Wirtschaftsförderungsverband Untere Saar e.V.
in Saarlouis.

 

Den Fragebogen können Sie sich hier herunterladen:
Befragung Baufirmen

Füllen Sie entweder das PDF-Formular aus und senden es an folgende E-Mail-Adresse:
umfrage@b2e3.de

oder schicken Sie uns das handschriftlich ausgefüllte Formular auf dem Postweg:
Adresse Institut B2E3

Wenn Sie sich zu der Beantwortung des Fragebogens kurz Zeit nehmen könnten, wäre dies eine große Hilfe, um zu den richtigen Schritten in Zeiten des Strukturwandels und der Energiewende beizutragen. Ihre Angaben werden natürlich vertraulich behandelt. Herzlichen Dank!

NEU: Den Fragebogen gibt es jetzt auch als schnelle Online-Umfrage >>

 

Stromkarte und Solarkaster

In diesen Tagen hört man einiges vom neuen Umweltminister Peter Altmaier. Er spricht ganz ungeschönt die Probleme der Energiewende an und betont, dass diese seriös geplant und durchgeführt werden müsse. Das Ziel, bis 2050 Strom zu 80 Prozent über regenerative Energiequellen bereitzustellen, soll gelingen. Das Ziel ist noch fern, denn es geht nur schleppend voran. Allerdings gibt es auch Lichtblicke am vom Klimawandel verdunkelten Horizont.

Hervorzuheben sind da die EEG-Stromkarte Baden-Württemberg und der Solarkataster im Saarland. Mit beiden Werkzeugen lässt sich die Energiewende transparent darstellen und sie tragen damit zur Partizipation bei.

Die EEG-Stromkarte Baden-Württemberg zeigt für das Land, dessen Landkreise und Kommunen im Detail den Zuwachs an Nutzungen erneuerbarer Energie der letzten Jahre. Sechs unterschiedliche Themenfelder werden unterschieden und dabei lassen sich unter anderem der Anteil der EE-Stromerzeugung im Vergleich zum Gesamtstromverbrauch einsehen. Ablesbar sind auch die Anzahl der Anlagen und die installierte Leistung für Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft, Biomasse und Geothermie sowie das Umweltplus, das heißt die CO2-Minderung.

Transparenter lässt sich der Fortschritt der Energiewende kaum darstellen:
EEG-Strom-Karte Baden-Württemberg

Für das Saarland gibt es zwar noch keine Übersicht aller erneuerbarer Energie-Anlagen per Mausklick, dafür wird aber auf das Ausnutzen von Potenzialen gesetzt und zwar mit dem Solarkataster. Dieser zeigt, welche Dachflächen sich sehr gut oder gut für die Photovoltaik-Montage eignen. Einsehbar ist er online und umsonst.

Schauen Sie selbst, wie lukrativ Ihre Dachfläche ist:
Solarkataster Regionalverband Saarbrücken

Mit solchen Werkzeugen rücken die fernen Ziele der Energiewende ein Stückchen näher. Denn sie sind nur zu erreichen, wenn alle mit anpacken und dafür ist Transparenz und das Erzeugen von Interesse wichtig!

Kim Ahrend